Aldiana Club Ampflwang

Ampflwang, Hausruckwald (OÖ) 45 ha am Waldrand Selbstanreise · ~75 km ab Salzburg Ganzjährig geöffnet

Über den Aldiana Club Ampflwang

Vollpension Plus
Reitzentrum mit ~50 Pferden
Betreuung ab 2 Jahren
45 ha am Waldrand
Jan – Dez

Der Aldiana Club Ampflwang liegt auf 45 Hektar am Waldrand des Hausruckwalds – sanftes Hügelland zwischen Salzburg und Linz, von beiden eine gute Autostunde entfernt. Ampflwang war einmal Braunkohlerevier und hat sich als „Dorf der 607 Pferde“ neu erfunden: Durch die Hügel zieht sich ein 420 Kilometer langes Reit- und Wanderwegenetz, und im Ort dampft im Sommer eine Museumsbahn durchs ehemalige Bergbaugebiet. Mittendrin der Club mit seinem Reitzentrum: zwei Reithallen, Außenplätze und rund 50 Schulpferde und Ponys – geritten wird Englisch wie Western, ganzjährig.

Die Anlage kennt das Clubgeschäft seit den frühen Neunzigern – damals als ROBINSON eröffnet, seit Ende 2018 ein Aldiana und inzwischen die erste Clubimmobilie im Eigentum der DERTOUR-Gruppe. Zuletzt war das Haus für einen Komplettumbau monatelang geschlossen: Alle Zimmer wurden modernisiert, dazu kamen neue Suiten-Kategorien, ein neuer Empfangsbereich, ein Padel- und ein Pickleball-Court – und das Flosse Abenteuerland, ein 500 Quadratmeter großer Indoor-Spielpark im Unterwasser-Design. Geöffnet ist ganzjährig, buchbar ab zwei Nächten – der Club taugt auch als Wochenendziel.

Seit der Wiedereröffnung loben Gäste durchgängig die neuen Zimmer und Betten sowie das Team in Sport, Service und Entertainment – dieses Lob zieht sich selbst durch die kritischen Stimmen. Ehrlich ist aber auch: Im ersten Sommer nach dem Umbau hakte es im Betrieb spürbar, vor allem bei der Poolpflege und am Empfang. Die Substanz stimmt, die Abläufe müssen nachziehen.

Wichtig vor der Buchung: Der Club fährt Vollpension Plus, kein All Inclusive – Getränke sind nur zu den Mahlzeiten inklusive, an den Bars läuft die Karte. Reiten kostet extra und sollte vor der Anreise reserviert werden. Und eine Klimaanlage gibt es nicht. Wer das einplant, bekommt Reiturlaub mit Clubkomfort in einer Kombination, die es im deutschsprachigen Clubmarkt sonst nicht gibt. → Vollpension oder All Inclusive? Der Unterschied im Detail

Stärken & Schwächen – ehrliche Bewertung

Stärken

  • Reitzentrum mit zwei Hallen und rund 50 Pferden – ganzjährig
  • Komplett renovierte Zimmer mit sehr guten Betten
  • 500-m²-Indoor-Spielpark, Hallenbad und Sporthallen – wetterfest
  • Kinderbetreuung ab 2 Jahren kostenfrei
  • Herzliches Team in Sport, Service und Entertainment
  • Eigene Hundezimmer mit eingezäunter Terrasse
  • Ab zwei Nächten buchbar – taugt auch fürs Wochenende

Einschränkungen

  • Vollpension Plus statt All Inclusive – Barkarte kostet extra
  • Reitstunden nicht im Preis – ohne Vorreservierung wird es eng
  • Außenpool kühl, Poolpflege zuletzt wiederholt kritisiert
  • Keine Klimaanlage – im Hochsommer wird es stickig
  • Empfang unpersönlich – Gepäck und Parken in Eigenregie
  • Restaurant zu Stoßzeiten laut und kantinenartig
  • Abgelegene Lage – ohne Auto kaum machbar

Zimmer-Guide

Die 188 Zimmer sind seit dem Komplettumbau durchgehend modern – vom 20-m²-Doppelzimmer bis zur Familiensuite Mansarde mit zwei Schlafzimmern und zwei Bädern. Anders als in den Strandclubs entscheidet hier nicht die Lage über den Urlaub, sondern die Fläche: Die Basiszimmer sind knapp geschnitten, die Sprünge nach oben deutlich. Im Erdgeschoss liegen 24 Hundezimmer mit eigener, eingezäunter Terrasse.

Familien & Platzbedarf
Empfehlung: Familienzimmer mit Verbindungstür – oder gleich die Familiensuite

Vier Personen auf zwanzig Quadratmetern funktionieren höchstens als Notlösung – Familien nehmen das Familienzimmer mit Verbindungstür (rund 46 m²) oder die Familiensuite Mansarde mit zwei separaten Schlafzimmern und zwei Bädern. Das kleinere Familienzimmer Mansarde spart Geld, aber die Dachschrägen kosten spürbar nutzbare Fläche – mit größeren Kindern wird es eng.

Trade-off: Die großen Familienkategorien sind kleine Kontingente und in den Ferienwochen zuerst weg. Und: Die Betreuung der über Siebenjährigen läuft nur in den Schulferien – außerhalb davon ist das Programm auf die Kleinen zugeschnitten.

Insider-Tipp: Babybetreuung gibt es gegen Gebühr und nur für wenige Babys pro Woche – direkt bei der Buchung reservieren, nicht erst vor Ort. Und das Kinderessen am frühen Abend will bis zum frühen Nachmittag angemeldet sein.
Paare & Ruhesuchende
Empfehlung: Juniorsuite oder Suite – und die Nebensaison

Der Club ist in den Ferienwochen ein Familienbetrieb mit allem, was dazugehört – Paare erwischen ihn am besten außerhalb der Ferien, wenn Reithallen, Spa und Restaurant leer sind. Die Suite hat ein separates Schlafzimmer, die Juniorsuite bringt Fläche und Sitzecke. Das Welldiana Spa mit zwei Saunen und Ruheräumen ist die Erwachsenenzone des Hauses.

Trade-off: Einen Adults-only-Bereich am Pool gibt es nicht, und abends spielt das Clubprogramm im Haus. Wer reine Erwachsenenruhe sucht, ist in einem Erwachsenenhotel besser aufgehoben.

Insider-Tipp: Mit Hund reisen Paare hier besser als fast überall – die Hundezimmer im Erdgeschoss haben eine eingezäunte Terrasse und kurze Wege nach draußen, dazu Hundewiese und Waldwege ab Haustür. Die Gebühr pro Nacht einplanen.
Bester Kompromiss – lohnendes Upgrade
Empfehlung: Doppelzimmer Superior – der kleine Sprung mit Wirkung

Das Standard-Doppelzimmer ist frisch renoviert, aber mit rund 20 Quadratmetern und wenig Stauraum knapp bemessen – der Sprung aufs Superior bringt mehr Fläche und ein Schlafsofa, die Juniorsuite noch einmal deutlich mehr Luft. Wichtig: Das Schlafsofa im Superior ist mit 90 Zentimetern ein Kinderformat – als drittes Erwachsenenbett taugt es nicht.

Zum Bestpreis-Zimmer: die günstigste Tür ins Haus, ohne Kategoriewahl – bei durchgehend renovierten Zimmern ist das Risiko hier aber kleiner als in anderen Clubs. Wer flexibel ist, kann das mitnehmen.

Insider-Tipp: Tennis ist mit fünf Plätzen – drei davon in der Halle – samt Leihschlägern im Reisepreis enthalten. Ein Clubhaus, in dem auch die Tennishalle nichts extra kostet, ist selten; Plätze am besten früh am Tag reservieren.

Beste Reisezeit

JanGut
FebGut
MrzOk
AprGut
MaiGut
JunTop
JulTop
AugTop
SepTop
OktGut
NovOk
DezGut
Top
Gut
Ok

Juni und September sind die goldenen Fenster. Beide liefern das beste Reitwetter des Jahres – warm, aber nicht heiß – und liegen außerhalb der Schulferien: leerer Club, Nebensaisonpreise, freie Bahn im Reitzentrum.

Juli und August sind Hochsommer und Hochsaison zugleich: volles Ferienprogramm, alle Kindergruppen im Einsatz – dafür ist der Club dann am vollsten, und sonnige Tage enden gern im abendlichen Wärmegewitter. Der Winter ist ehrlich betrachtet eine Hallensaison mit Schnee-Bonus: An gut der Hälfte der Tage zwischen Dezember und Februar liegt Schnee, garantiert ist er auf 550 Metern nie. Reithallen, Hallenbad und Spielpark machen den Club davon unabhängig – Rodeln, Schneeschuh- und Kutschtouren laufen, wenn die Kulisse mitspielt.

Der schwächste Monat ist der November: kaum zwei Stunden Sonne am Tag, Hochnebelgrau, draußen Matsch. Wer dann kommt, kommt wegen Reithalle, Spa und Ruhe – und zahlt dafür die niedrigsten Preise des Jahres. Der März ist ähnlich wechselhaft, der Dezember dagegen mit Advent, Ferienprogramm und Schneechance einer der stimmungsvollsten Monate.

Klimadaten Hausruckwald / Ampflwang

Durchschnittliche Klimawerte für den Hausruckwald · Club ganzjährig geöffnet
Monat JanFebMrzApr MaiJun JulAug SepOktNovDez
Luft (°C) 23813 1821 2323 181262
Regentage 1110128 1213 1311 1091012
Schneetage 191692 00 00 01514

* Historische Durchschnittswerte (Referenzperiode 1991–2020) · Regentage = Tage mit mindestens 1 mm Niederschlag · Schneetage = Tage mit geschlossener Schneedecke · Hervorgehobene Monate = bestes Zeitfenster

Der Hausruckwald hat klassisches Mittelgebirgsklima: Sommer um die 21 bis 23 Grad – angenehm zum Reiten, selten drückend heiß –, dafür die meisten Regentage des Jahres, weil sonnige Tage gern im abendlichen Wärmegewitter enden. Ganztägiger Landregen ist die Ausnahme, ein wetterfester Plan B gehört trotzdem in jede Urlaubswoche – und genau dafür ist dieser Club mit seinen Hallen gebaut.

Im Winter wechseln sich Schnee-, Tau- und Grünphasen ab – eine geschlossene Schneedecke liegt im Januar an gut sechs von zehn Tagen, auf Ortshöhe eher seltener. Wer Schneesicherheit für den Skiurlaub sucht, ist im Hausruck falsch; wer eine Winterkulisse für Reithalle, Kutschfahrt und Sauna nimmt, wie sie kommt, wird oft belohnt.

Wann buchen für welchen Reisemonat?

Jan–Feb
Apr–Mai
Jul–Aug
Sep–Nov
Dez
← Reisezeitraum →
Buchungszeitpunkt
Sep–JanFrühbucher
Ok
Top
Top
Top
Spät
Feb–Apr
Top
Spät
Ok
Ok
Top
Mai–Aug
Kritisch
Ok
Ok
Kurzfristig<4 Wochen
Top
Ok
Kritisch
Top
Kritisch

Frühbucher-Fenster nutzen: Für den Sommer gewährt Aldiana bis zu 20 % Rabatt, für den Winter bis zu 10 % – jeweils bis zu einem festen Stichtag, der beim Winter schon im Spätsommer liegt, beim Sommer im Spätherbst des Vorjahres; danach schmilzt der Nachlass stufenweise ab. Die Auslastung hängt fast vollständig an den deutschen und österreichischen Schulferien: Wer an Ferienwochen gebunden ist oder eine der knappen Kategorien braucht – Familiensuiten, Verbindungszimmer, Hundezimmer –, bucht im Frühbucherfenster oder nicht mehr günstig.

Weihnachten bucht man im Frühjahr: Der Jahreswechsel ist die am stärksten gesteuerte Woche des Jahres – mit eigenem, verlängertem Mindestaufenthalt und eigener Preisstufe ab der Vorweihnachtszeit. Kurzfristig geht dort fast nichts. Wer Weihnachten oder Silvester im Club will, sichert sich die Woche bis zum Winterstichtag im Spätsommer. Die Kehrseite ist eine Chance: Nach Dreikönig leert sich das Haus schlagartig – der Januar gehört zu den ruhigsten und günstigsten Wochen des Jahres.

Der September-Kipppunkt: Mit dem Ferienende in Bayern und Oberösterreich Mitte September kippen die Preise praktisch von einem Tag auf den anderen – die günstigsten Angebote des Jahres liegen alle direkt danach. Weil der Club ab zwei Nächten buchbar ist und die Anreise täglich möglich, sind Spätsommer und Herbst das beste Fenster für spontane Kurzurlaube: gleiches Haus, deutlich kleinere Preise, freie Reithalle.

Für wen eignet sich der Aldiana Club Ampflwang?

Der Ampflwang ist der Reit- und Schlechtwetter-Spezialist im Aldiana-Portfolio – der einzige Club der Marke, in dem das Pferd im Mittelpunkt steht. Besonders stark ist er für Familien mit reitbegeisterten Kindern, für Familien mit Kleinkindern – Betreuung ab zwei Jahren, ganzjährig, plus Indoor-Spielpark – und für Hundebesitzer, die sonst kaum einen Club finden. Auch als Kurzurlaub aus Bayern und Österreich funktioniert er: ab zwei Nächten, ohne Flug, ganzjährig.

Wer die Marke mag, aber Strand will: Die Sommerziele sind der Aldiana Rocca Nettuno Calabria in Tropea und der Aldiana Andalusien an der Costa de la Luz, ganzjährig trägt der Aldiana Fuerteventura. Und wer den klassischen alpinen Familien-Winter sucht, findet ihn beim Wettbewerber: Der ROBINSON Amadé im Salzburger Land ist die Berg-Alternative für den Skiurlaub.

Weniger geeignet ist der Club für alle, die unter Cluburlaub eine Poolbar mit Flatrate verstehen – die gibt es hier nicht –, für Skiurlauber, denn der Hausruck ist Hügelland und Schnee Glückssache, und für Familien mit Teenagern außerhalb der Ferien: Die Betreuung ab sieben Jahren läuft nur in den Schulferien, dazwischen tragen Reitzentrum und Sportanlagen das Programm allein. Was Aldiana insgesamt von ROBINSON trennt, steht im Markenvergleich ROBINSON vs. Aldiana.

Häufige Fragen zum Aldiana Club Ampflwang

Ist der Club All Inclusive – was heißt Vollpension Plus?
Nein – der Club fährt wie die Aldiana-Österreich-Standorte Vollpension Plus. Enthalten sind Frühstück mit Langschläfer-Option, Mittag- und Abendbuffet mit Live-Cooking sowie die Jaus'n Zeit am Nachmittag mit Suppen, Salaten und Snacks. Softdrinks, Tafelwasser, Tischwein und Bier gibt es zum Mittag- und Abendessen dazu. Alles an den Bars – vom Aperitif bis zum Cocktail am Abend – läuft dagegen über die Karte. Was viele nicht wissen: Die Verpflegung beginnt am Anreisetag erst am Nachmittag und endet am Abreisetag nach dem Frühstück – wer früher ankommt, plant das Mittagessen selbst.
Ist Reiten im Preis enthalten – und wie läuft das mit den Reitstunden?
Nein, Reitstunden und Kurse kosten extra – das Reitzentrum liegt direkt am Club, wird aber eigenständig geführt. Rund 50 Schulpferde und Ponys stehen bereit, unterrichtet wird Englisch wie Western, vom Ponyreiten für die Kleinsten bis zu Kursen für Fortgeschrittene. Wichtig: Reitstunden vor der Anreise reservieren – der Club empfiehlt das ausdrücklich, in Ferienwochen sind die Kapazitäten schnell vergeben. Geritten wird ganzjährig: zwei Hallen für den Winter, Außenplätze und ein 420 Kilometer langes Reitwegenetz durch den Hausruckwald für den Sommer.
Was kostet die Kinderbetreuung – und ab welchem Alter?
Die Clubbetreuung ab 2 Jahren ist kostenfrei und läuft ganzjährig – montags bis samstags, ganztägig mit Mittagspause. Für Babys unter 2 gibt es stundenweise Betreuung gegen Gebühr, aber nur für wenige Babys pro Woche – direkt bei der Buchung reservieren. Aber: Die Programme für Kinder ab 7, Youngsters und Teens laufen nur in den deutschen Schulferien; außerhalb davon gibt es das volle Programm nur für die Kleinen. Dazu kommen das Kinderessen am frühen Abend mit Anmeldung bis zum frühen Nachmittag, eine Schwimmschule in den Ferien und das Flosse Abenteuerland – 500 Quadratmeter Indoor-Spielpark, kostenfrei.
Wie kommt man hin – und braucht man ein Auto?
Der Club ist ein Selbstanreise-Ziel: von Salzburg, Linz und Passau je etwa eine Autostunde, von München rund zwei, von Wien zweieinhalb – die letzte Etappe führt über Landstraßen durchs Hügelland. Einen Personenbahnhof hat Ampflwang nicht mehr, auf der alten Strecke fährt im Sommer eine Museumsbahn; wer mit der Bahn kommt, fährt bis Vöcklabruck oder Attnang-Puchheim und nimmt ein Taxi. Vor Ort ist ein Auto klar im Vorteil – Seen, Städte und Thermen liegen 25 bis 85 Kilometer entfernt. Tipp: Parken am Club ist gebührenpflichtig, E-Ladestationen gibt es direkt an der Anlage.
Kann man dort im Winter Ski fahren?
Nicht im klassischen Sinn. Der Hausruck ist Mittelgebirge um 550 bis 700 Meter – es gibt einen kleinen Vereinslift im Ort und ein Ein-Lift-Skigebiet in der Nachbargemeinde, beides eher für die ersten Schwünge der Kinder. Schnee liegt im Kernwinter an gut der Hälfte der Tage, garantiert ist er nie. Der Winter im Club ist deshalb bewusst als Hallensaison gebaut: Reithallen, Hallenbad, Tennishalle und Spielpark – dazu Rodeln, Schneeschuh- und Kutschtouren, wenn die Kulisse stimmt. Wer echten Skiurlaub will, braucht ein anderes Ziel.
Kann ich meinen Hund mitnehmen?
Ja – und besser als in fast jedem anderen Club: Es gibt eigene Hundezimmer im Erdgeschoss mit eingezäunter Terrasse und kurzem Weg nach draußen, dazu eine Hundewiese und Wanderwege ab Haustür. Die Mitnahme kostet eine Gebühr pro Nacht, Futter ist nicht dabei, maximal zwei Hunde pro Zimmer. Wichtig: Die Hundezimmer sind ein kleines Kontingent von 24 Zimmern – früh buchen.
Lohnt sich der Club auch für Paare ohne Kinder?
Außerhalb der Ferien ja: Dann ist das Haus ruhig, das Sportprogramm läuft weiter, und Reitstunden, Spa-Termine und Hallenplätze sind frei verfügbar. Das Welldiana Spa mit zwei Saunen ist die Erwachsenenzone des Hauses, die Suiten bringen Platz und ein separates Schlafzimmer. Aber: In den Ferienwochen ist der Club ein Familienbetrieb mit vollem Programm – wer dann Ruhe sucht, wählt besser ein anderes Ziel. Einen eigenen Adults-only-Bereich gibt es nicht.
Wie neu ist der Club wirklich – was wurde umgebaut?
Der Club war für einen Komplettumbau mehrere Monate geschlossen und ist seit der Wiedereröffnung im Sommer 2025 neu aufgestellt: alle Zimmer modernisiert, neue Suiten- und Familienkategorien, barrierefreie Zimmer, ein neuer Empfangsbereich mit Shop, eine neu gestaltete Hauptbar, ein Padel- und ein Pickleball-Court und der Indoor-Spielpark im Unterwasser-Design. Die Anlage selbst stammt aus der Robinson-Ära der Neunziger – außerhalb der renovierten Bereiche sieht man dem Haus das Alter stellenweise noch an, etwa am Hallenbad. Und: Eine Klimaanlage wurde beim Umbau nicht nachgerüstet.

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